Freitag, 12. Februar 2021

12.2.2021

 

Mit diesem Beitrag, möchte ich eine wunderbare Möglichkeit zeigen, den Kopf frei zu bekommen.
 Vielleicht nach der Arbeit sich gemütlich hinsetzen, Musik hören, ein gutes Gespräch dabei führen oder einfach seinen Händen bei der Arbeit zu schauen. Ganz nebenbei entstehen supergemütliche Patschen, die die Füße wärmen. Das tolle dabei ist, sie kosten kein Geld. Nur ein bisschen Geduld und Freude, kreativ zu sein. Auch etwas größere Kinder können das. Ich selber hab in der 2. Klasse Volksschule im Handarbeitsunterricht solche gelernt.


der 1. Schritt ist, in der Wollreste Kiste zu stöbern. Dünne Wolle wird eben doppelt genommen. Ich mache mir wegen der Farbzusammenstellung keinen Stress. Ich nehme, was da ist.




Der Beginn ist vorne an der Spitze mit 5 Luftmaschen. Ich häkle mit festen Maschen um die Luftmaschenkette herum. An den beiden Seiten kommen immer 3 Feste Maschen in eine hinein. Dadurch wird das Käppchen immer weiter. Ich setze es so lange fort, bis es für meinen Vorfuß weit genug ist. Dann nehme ich keine Maschen mehr auf. Solange weiterarbeiten, bis man am Rist hoch genug ist.
Wie auf dem oberen Bild zu sehen ist, für die Seitenteile immer hin und her häkeln. Am besten anprobieren, damit man weiß, wie breit der Abstand oben sein muss, der frei bleiben muss.
Wenn man bei der Ferse angekommen ist, zusammen häkeln oder nähen.
Am leichtesten ist es, beide Patschen gleichzeitig zu arbeiten, damit sie die gleiche Größe bekommen.





Damit sie wärmer und langlebiger sind, habe ich eine Filzsohle draufgenäht. man kann natürlich einen stärkeren Stoff, vielleicht von einer alten Jacke...darauf nähen. einfach kreativ sein!

Diese Patschen haben mir folgendes geschenkt:

Viele kreative Stunden,

das gute Gefühl, aus Vorhandenem etwas Nützliches zu machen,

einen freien Kopf zu bekommen, heute sagt man Meditation dazu,

mir selber oder einem anderen warme Füße zu schenken und dadurch Freude und bessere Gesundheit zu haben,

neue Ideen zu bekommen und die kreative Seite bei sich wieder aufwecken und vielleicht sogar, andere Menschen damit inspirieren.

Das alles gratis, das heißt ganz ohne Geld!!!


Dienstag, 9. Februar 2021

9.2.2021

Das ist unsere Kuscheldecke beim Kachelofen, die unter der Ofenbank auf uns wartet, wenn wir ausgefroren von einem Winterspaziergang nach Hause kommen.



Sie besteht aus lauter bunter Socken, die meine Mutti für uns in jahrelanger Arbeit aus Wollresten gestrickt hat. Am Rand habe ich auch zwei Paar Fäustlinge angenäht, damit man die klammen Finger wärmen kann. 
Das ist das 2. Leben der Socken.
 Im 1. Leben haben diese Socken unsere Füße gewärmt, was eben die Aufgabe richtiger Socken ist.



 Teile von wirklich sehr abgetragenen Stücken leben als verrückte Hühner auf dem Osterstrauch





oder als schicker Hosenanzug für den Mäuserich, der unterwegs ist, um sein Herz der Liebsten zu verschenken


Ich denke mir gerade, wie würde die Welt ausschauen, wenn wir alle mit dem Vorhandenen in dieser Weise umgehen würden. Wahrscheinlich würde es weniger Einkaufszentren geben und viele würden ganz entspannt ihre Kleidung kreativ gestalten, statt viel Stress im Büro oder sonst wo zu haben, damit man sich mit dem schwerverdienten Geld etwas neues, schickes kaufen kann, das sich jemand ausgedacht hat, den man gar nicht kennt und der in der Werbung meint, dass man es unbedingt tragen sollte.

 

Montag, 8. Februar 2021

8.2.2021

 


Wer meinen Blog liest, kennt mich schon ein wenig und weiß, dass die Natur meine Lehrmeisterin ist.

Heute hatte ich wieder so ein wundervolles Erlebnis. Es waren und sind unsere Winterlinge!





Vor vielen Jahren habe ich von einer Nachbarin, die schon lange nicht mehr auf der Erde lebt, ein paar kleine Knöllchen bekommen. Mittlerweile bevölkern unzählige, dieser hübschen Blüten unseren Garten. Sie sind die ersten und wahrscheinlich mutigsten, die sich nach der langen Winterruhe hervor trauen. Es scheint mir, sie entwickeln sich zur Gänze im Boden, um dann im passenden Moment aus dem Boden zu kriechen. Vor ein paar Tagen war es so weit. Die Sonne schickte wohlig warme Strahlen vom Himmel und danach leerte eine Regenwolke ganz sanft ihren Inhalt auf die Erde. Das war das Signal.
Heute aber, ganz unerwartet Schneefall. Große Schneeflocken, wie kleine Stofffetzerln, legten sich auf die Erde. Was machten da die Winterlinge? Sie legten ihre Blütenblättchen ganz eng um ihr Gesichtchen, damit nicht so eine große, kalte Schneeflocke auf das Gesichtchen klatschen konnte.
Was ich für mich lerne?
Sich der jeweiligen Situation anpassen. In schönen Situation weit auf machen, wenn kalte Schneeflocken, sprich Negatives oder Angst machendes in mein Gesicht oder Herz klatschen möchte, fest verschließen.
So ein gescheites Blümchen!



Sonntag, 7. Februar 2021

7.2.2021

 


Mein Traum für mich

Heute ist Sonntag. Wie so oft, spaziere ich nach dem Frühstück durch unseren Garten, um mich daran zu freuen und mit Energie aufzutanken. Insgesamt schaut alles noch ziemlich grau und braun aus. Ich habe aber die Angewohnheit ganz genau zu schauen und kenne die Plätze meiner Pflanzenfreunde. Heute habe ich schon einige entdeckt, die den Winter gut überlebt haben. Das echte Schneeglöckchen z. B. Es wächst ganz nahe am Stamm unserer Lärche, die ich vor mehr als 40 Jahren als kleine Rute von einem Ausflug am Gaberl mitgebracht habe. Sie ist da am Straßenrand gestanden und würde wahrscheinlich nicht mehr leben. Ich habe heute nicht nur das erwartete Schneeglöckchen gefunden, ganz in der Nähe steht nun auch ein zweites. Zwischen den Rosensträuchern gibt es schon unzählige Pflänzchen von Klatschmohn, die Hänsel und Gretelblume macht sich schon für ihren Auftritt bereit, ein Löwenzahn streckt mutig eine Knospe hervor. Eine besondere Freude machte mir eine Entdeckung auf einem Wiesenstück hinter unserem Haus. Dort habe ich einmal einen Spitzwegerich angepflanzt. Ich mag ihn gerne. Immer wieder gebe ich ein paar Blätter in den Salat. Er hatte im Sommer einige Blütenstände, die ich stehen lies. Heute entdeckte ich zwischen den Grashalmen viele kleine Spitzwegerich Babypflanzen. Genau das möchte ich gerne. Viele essbare Wildpflanzen im Garten haben. Da brauche ich nicht säen, nicht pflegen, nur ernten! Das ist nur ein kleiner Ausschnitt vom heutigen Gartenspaziergang. Ich habe sooo viel entdeckt, dass ich darüber ein Buch schreiben könnte!

Mein Traum vom Sommer für mich.

 Ich sehe mich, in meiner Lieblingsjeans, die mittlerweile nur mehr aus Flicken besteht, durch den Garten laufen. Ausgerüstet mit Schaufel, Rechen, Samensackerln......und dann mit einem Korb und Schüsseln, um all die guten Früchte zu ernten. Überall gibt es essbares. Bohnen schlingen sich um die Bäume. Kürbisse, liegen in den verschiedensten Formen und Farben im Gras. Dazwischen viele bunte Blumen und Kräuter. Das Paradies! Ich gehe mit den Gartengeschenken in die Küche und verarbeite sie voll Dankbarkeit und Demut zu köstlichen Speisen. Kräuter werden getrocknet, Früchte eingekocht, eingefroren, ein Wintervorrat angelegt.

Nach so einem arbeitsreichen Tag gehe ich zufrieden und glücklich in mein Atelier und erschaffe mit meinen Händen zauberhafte Wesen. Auch wenn mein Körper von der Gartenarbeit wahrscheinlich müde ist, meine Finger können sich sicher noch flink bewegen. Noch etwas Gescheites habe ich für mich gehört. Ein Gärtner gibt ein Drittel den Tieren, ein Drittel den Dieben und ein Drittel ist für ihn selber. Da bekommt man keinen Stress, wenn die Maus einmal die Wurzel von einem großen Salatkopf frisst.

Das ist das Leben, das ich mir wünsche! Es hat viel mit dem Spruch zu tun, den ich vor Jahren in unserem Vorraum an die Wand geschrieben habe.

" Das Leben mit allen Sinnen spüren. Einfach leben, nur da sein, nichts anderes!"

Gerade für diese Zeit wichtig!

Freitag, 5. Februar 2021

5.2.2021

 

Mein besonderes Erlebnis mit meinen Pflanzen.

In unserem Wohnzimmer lebt seit ca. 15 Jahren ein Ficus Benjamin. Mein Mann hat ihn einmal von seinen Kollegen für das Büro bekommen. Als er in Pension gegangen ist, ist der Ficus Benjamin in unser Wohnzimmer eingezogen. Er muss sich da wohl fühlen, denn er hat schon lange die Decke erreicht. Seine Äste kürze ich ab und zu ein bisschen, damit wir auch noch Platz haben. Vor ein paar Jahren habe ich von meiner Tochter Ableger von einer Efeutute bekommen und sie zu unserem Baum gestellt. Sie hat meterlange, wunderschöne Ranken bekommen, die sie um den Baum geschlungen hat. Die beiden bildeten eine Einheit. 

Vor ein paar Wochen hatte ich die vermeintlich gute Idee, die beiden zu trennen, damit sich jede Pflanze noch besser entwickeln kann. Außerdem wollte ich in mein Atelier mehr Grün bringen. Also fädelte ich vorsichtig in stundenlanger Arbeit die Ranken der Efeutute aus dem Gewirr der Äste des Baumes heraus und schlang sie über ein Gerüst aus Bambusstäben im Atelier. Es schaute für mich wunderschön aus und freute mich über meine gute Idee.

Am nächsten Tag allerdings hingen die Ranken auf dem Spalier schlaff herunter, als wär kein Leben mehr in ihnen. Anscheinend waren sie beleidigt, gekränkt oder traurig. Es hat mich sehr berührt und in meinem Inneren getroffen. Wenn ich an ihnen vorbeikam, habe ich sie berührt und ihnen Mut gemacht. Ganz ehrlich, es hat mir so leid getan!

Jeden Tag lagen mehr gelbe Blätter am Boden, jeden Tag waren Ranken, die ihr Leben verloren hatten. Ich konnte schon nicht mehr hinschauen.

Ich begann die scheinbar leblosen Ranken herauszuschneiden und nur die stehen zu lassen, die noch frische Blätter hatten. Ich teilte sie in Stücke und stellte sie ins Wasser.


Mittlerweile schaut mein Sorgenkind so aus. Zwar viel weniger Blätter, aber frisch.



Das tut so gut. Sie leben noch!


Dieses Erlebnis zeigt mir, dass Pflanzen anscheinend fühlen. Ich nehme mir vor, noch respektvoller mit der Natur umzugehen.


Donnerstag, 4. Februar 2021

4.2.2021




Seit dem letzten Eintrag ist wieder viel Zeit vergangen. Ich habe sie mit Kreativität gefüllt. Lauter lustige und spannende Arbeiten durfte ich machen. 

Wie diesen Kobold zum Beispiel. Er heißt Klappertapper und wohnt mit anderen Wesen, den Swabidutapps im Dörfchen Swabidu.




Dieses Dörfchen befindet sich mit allen Bewohnern auf einem Polster.



Dann sind inzwischen eine Menge verrückte Hühner geschlüpft





Hasen in allen Lebenslagen,





und Mäuse, die gerne ihr Herz an die Liebste verschenken wollen.


Das ist meine schöne Welt. Ich habe eine Riesenfreude bei jeder Arbeit, die ich zur Gänze in meine Figuren einarbeite. Natürlich bekomme ich für die Arbeitszeit bezahlt.

 Meine Freude wird gratis mitgeliefert!

1.4.2021

Gerade erleben wir eine ganz besondere und herausfordernde Zeit. Das gilt auch für den Osterhasen. Er hat Schwierigkeiten an die Eier der He...