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Selbstgemachtes Eis ohne Eismaschine 10.7.2026

 Selbstgemachtes Eis ohne Eismaschine Im Sommer genießen mein Mann und ich sehr gerne und fast täglich Eis. Ich habe eine Methode, köstliches und gesundes Eis in wenigen Minuten sehr kostengünstig herzustellen. Ich achte immer darauf einen Vorrat an gefrorenen Bananen oder anderen Früchten im Kühlfach zu haben. In der warmen Jahreszeit gibt es oft ein Angebot an sehr reifen Bananen. Diese sind genau für unser Eis geeignet. Ich schäle sie und lege sie auf ein Backpapier ins Kühlfach. Wenn sie gefroren sind, verpacke ich sie in einen Gefriersackerl. So kann ich immer so viel entnehmen, wie ich gerade brauche.  Mit anderen Früchten mache ich es ebenso. Zum Beispiel hatten wir im Vorjahr eine große Feigenernte. Ich habe die Feigen halbiert und sie einzeln auf Backpapier aufgelegt und frieren lassen.  Jetzt kann ich für das Eis so viele Stücke entnehmen wie ich brauche. Vor einigen Tagen hatte ich überreife Pfirsiche, mit denen ich es ebenfalls so gemacht habe.  Mein Lieb...

19.August 2020


Der neue Gemüsegarten entsteht

Hoch motiviert, mit Gummistiefel, Grabschaufel, Arbeitshandschuhen und Scheibtruhe gehe ich in den Garten. Wie ich gestern berichtet habe, soll aus dem Beet mit Taglilien ein Gemüsegarten werden.
Vorsichtig steche ich die Taglilienstöcke mit der Grabgabel heraus. Es sind sehr große Wurzelballen mit vielen, vielen Speicherknollen. Einen nach dem anderen stelle ich in den Schatten unserer hohen Fichten. Die Grabgabel ist ein wunderbares Werkzeug. Die Regenwürmer, die natürlich in ihrem Lebensraum gestört werden, schlupfen zwischen den Gabelzacken durch und überleben nur mit einem kleinen oder vielleicht großen Schreck. Mit dem Spaten hätte ich bestimmt so manchen entzwei geteilt. Ich mag daran gar nicht zu denken!  Nach und nach wird die Fläche mit den ausgegrabenen Stöcken unter den Fichten immer größer und der Platz auf dem Hügel immer freier. Nach vielen, für mich durchaus anstrengenden Stunden, gibt es auf dem kleinen Hügel ein vorbereitetes Beet für Gemüse.
Mittlerweile stehen schon 5 Salatpflanzen, 6 Schnittlauchstöcke und 2  Pflanzen mit Liebstöckel darauf.
Ich sehe mich schon mit dem Weidenkörbchen meiner Nachbarin, nach der Bohnenernte einen Abstecher auf den kleinen Gemüsehügel zu machen und weitere Gartengeschenke einsammeln. Es erfordert von mir noch etwas Geduld, aber meine Vorfreude ist groß!
Was aber soll mit den Taglilien geschehen? Sie haben uns viele Jahre mit ihren wunderschönen Blüten beschenkt und verdienen es, ein weiteres schönes Leben zu haben. Ich biete sie bekannten Menschen als Geschenk an. Einige Stöcke werden mit Freude abgeholt und bekommen einen neuen Lebensraum, die meisten stehen noch immer unter den Fichten. Mit ungewisser Zukunft.
Mein Entschluss. Sie sollen zu Hause bleiben.
Ich lege unter den Fichten ein neues Beet für sie an. Der Regen in der vergangenen Nacht kommt mir sehr entgegen, die Erde ist aufgeweicht und ich pflanze Stock für Stock nur ein paar Meter vom ursprünglichen Standort wieder ein. Ich bin richtig erleichtert und  spüre, die Taglilienstöcke sind es auch. Sie dürfen zu Hause bleiben!

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