Donnerstag, 1. April 2021

1.4.2021

Gerade erleben wir eine ganz besondere und herausfordernde Zeit. Das gilt auch für den Osterhasen. Er hat Schwierigkeiten an die Eier der Hennen zu kommen. Bei 2 m Abstand ist das eine komplizierte  Angelegenheit. Jeder Hahn beschützt natürlich seine Liebsten ganz gewissenhaft. Also habe ich mit gefilzten Eiern aus geholfen. Das ist auch der Grund meiner langen Schreibpause. 

Bei all meiner Geschäftigkeit habe ich heute die beiden Fotos gemacht. Wie ihr schon wisst, ist die Natur meine Lehrmeisterin. Vor kurzer Zeit hat man auf diesem Platz keine Blumen vermuten können. Braune Erde, Laub und ein bisschen Gras vom Vorjahr war da. Auf einmal diese Pracht, diese Fülle, ja, dieses Wunder! Im Vorjahr standen da ein paar wenige Blümchen. Ganz heimlich haben sie sich in der kargen Zeit, in der man es auf der sichtbaren Oberfläche der Erde nicht einmal vermuten lässt, unter der Erde vermehrt und auf den großen Auftritt vorbereitet.

Ich denke, auch ich und wir alle sind momentan unter der Erde und haben die Möglichkeit und die große und wunderbare Chance, uns, wie die Buschwindröschen, auf unseren großen Auftritt vorzubereiten. Dazu ist der Winter, die Zeit in der alles still steht , alles los zu lassen ist, wie es auch die Buschwindröschen im Vorjahr getan haben, da. Es ist die Zeit um neue Ideen und neue Kraft zu sammeln. Diese Zeit ist uns jetzt gerade geschenkt. Wenn wir hinter den Schmerz schauen, den gerade viele von uns erleben, werden wir diese wunderbare Möglichkeit erkennen!

Machen wir es wie die Buschwindröschen!

Ich wünsche jedem von euch, uns allen, diesen gewaltigen Frühling im eigenen Leben.

Frohe Ostern!





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