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Selbstgemachtes Eis ohne Eismaschine 10.7.2026

 Selbstgemachtes Eis ohne Eismaschine Im Sommer genießen mein Mann und ich sehr gerne und fast täglich Eis. Ich habe eine Methode, köstliches und gesundes Eis in wenigen Minuten sehr kostengünstig herzustellen. Ich achte immer darauf einen Vorrat an gefrorenen Bananen oder anderen Früchten im Kühlfach zu haben. In der warmen Jahreszeit gibt es oft ein Angebot an sehr reifen Bananen. Diese sind genau für unser Eis geeignet. Ich schäle sie und lege sie auf ein Backpapier ins Kühlfach. Wenn sie gefroren sind, verpacke ich sie in einen Gefriersackerl. So kann ich immer so viel entnehmen, wie ich gerade brauche.  Mit anderen Früchten mache ich es ebenso. Zum Beispiel hatten wir im Vorjahr eine große Feigenernte. Ich habe die Feigen halbiert und sie einzeln auf Backpapier aufgelegt und frieren lassen.  Jetzt kann ich für das Eis so viele Stücke entnehmen wie ich brauche. Vor einigen Tagen hatte ich überreife Pfirsiche, mit denen ich es ebenfalls so gemacht habe.  Mein Lieb...

22.3.2019






Das Kind wuchs heran. Vergeblich bemühte es sich, so zu sein wie alle anderen. Aber immerhin, es gelang ihm, zunehmend weniger aufzufallen und Ärgernis zu erregen. Und so wurde es erwachsen. Du weißt,  Erwachsene zeichnen sich durch die Fähigkeit zur Verantwortung aus; Verantwortung für sich selbst, Verantwortung für ihr Umfeld, Verantwortung für ein größeres Ganzes. 

Verantwortung war es auch, das dem nun erwachsen gewordenen Wesen nicht mehr gestattete, zu verleugnen, was es wusste. Wieder begab es sich in die Höhle. Diesmal wandte es sich nicht ab von dem Licht, sondern ließ sich inmitten des Feuers nieder – erhellt, erwärmt, ohne versengt zu werden. Still wurde es rings herum. Nicht einmal mehr der dröhnende Stechschritt der Krieger vor dem Höhleneingang war zu hören. Wie es so dasaß, das Feuer voll Sehnsucht auf sich einströmen ließ, fast unbemerkt entzündete sich da ein Feuer auch in seiner Brust und erhellte und wärmte es von innen her in dem selben Ausmaß wie es von außen erhellt und gewärmt wurde. Grenzenloses Glück erfasste das Wesen. Es hatte immer geahnt, dass es da etwas gäbe, das weit  darüber hinausreichte, was die anderen Bewohner des Planeten taten, sagten und wussten. Die Brust wurde ihm weit und sein Feuer vereinte sich mit all dem Feuer, das in der Höhle brannte.

Voll Staunen blickte es um sich und in sich. Und es gab nichts, was es da außen wahrnahm, das es nicht auch in seinem Inneren vorgefunden hätte, und nichts, was es in seinem Inneren erkannte, das nicht auch im Äußeren existiert hätte. Innen und außen waren eins. 

Das Feuer erhellte alles. Alles wollte wahrgenommen sein als ein unverzichtbarer Teil des Ganzen; alles wollte bejaht und geliebt sein, sogar die Dunkelheit, sogar das Leid, die Verzweiflung, die Dummheit, die Hoffnungslosigkeit. Der Krieg war zuende. Jetzt ist Frieden, war sich das Wesen bewusst.

Nach Hause zurückgekehrt, lebte das Wesen ein einfaches Leben, zurückgezogen und voll Glück. Es war ihm nicht mehr wichtig, so zu sein wie die anderen. Wenn es mit anderen Planetenbewohnern zusammentraf, zog es sich ein Jackett über, das aussah, als wäre es eine Rüstung. Aber es war keine Rüstung, dämpfte nur ein wenig das Licht ab, um niemanden zu verschrecken. Einige Planetenbewohner kamen gern zu dem Wesen. Es strahlte so viel Glück, soviel Ruhe und Wärme aus. Das tat ihnen gut. Einer von ihnen kam dem Wesen unversehens sehr nahe. Und es wurde berührt von seinem Feuer. Und dieses Feuer entfachte ein Feuer auch in seiner Brust. Und so gab es zwei Wesen auf dem Planeten, in deren Brust es wieder hell geworden war. Aus diesen Zweien wurden Viere, aus den Vieren wurden Achte und immer mehr und mehr und mehr, immer mehr entspannte, glückliche Gesichter, immer mehr strahlende Augen, und – trotz der Überwürfe, die sie sich umlegten, wenn sie die Straße betraten – wurde es immer heller auf dem Planeten

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